Der Film mischt spannende Facetten: Betroffene und Fachpersonen erzählen ungeschminkt von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Die Theatergruppe Knotenpunkt aus Zürich vermittelt lebensnahe Situationen eines erkrankten Menschen in seinem sozialen Umfeld. Emotionale Bilder und Musik versuchen dem Zuschauer einen Eindruck davon zu geben, wie sich eine Depression anfühlen könnte … und dennoch bleibt der Schmerz kaum (be)greifbar.

Der Liechtensteiner Regisseur und Produzent Tino Wohlwend erklärt anhand von Interviews mit Betroffenen die Krankheit Depression, wie er sie auch selbst erlebt hat. Die dabei berichteten Parallelen sind verblüffend. Und dennoch bleiben Erfahrungen und Erlebnisse der betroffenen Menschen jeweils eine Geschichte für sich selbst, die sich unterschiedlich stark und in vielfältigen Formen zeigt. Denn Depression kann jede(n) treffen. Depression hat viele Gesichter. Depression ist behandelbar.